Die besten Kohlrabi Rezepte

Die besten Kohlrabi Rezepte

Du suchst nach den besten Kohlrabi Rezepten, um dieses vielseitige Gemüse optimal zuzubereiten? Entdecke raffinierte und einfache Gerichte, die den milden, leicht nussigen Geschmack des Kohlrabis hervorheben und deinen Speiseplan bereichern.

Das sind die beliebtesten Kohlrabirezepte Produkte

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Die Vielseitigkeit von Kohlrabi kulinarisch entdecken

Kohlrabi ist weit mehr als nur ein einfaches Wurzelgemüse. Seine knackige Textur und sein zart-würziges Aroma machen ihn zu einer beliebten Zutat in vielen Küchen. Egal ob roh als erfrischender Salat, gedünstet als Beilage oder als Hauptdarsteller in kreativen Gerichten – Kohlrabi bietet unzählige Möglichkeiten. Seine ernährungsphysiologischen Vorteile, wie der hohe Gehalt an Vitamin C und Ballaststoffen, machen ihn zudem zu einer gesunden Wahl.

Klassische Kohlrabi Rezepte neu interpretiert

Manche Gerichte sind einfach zeitlose Klassiker, die durch kleine Variationen zu neuen Geschmackserlebnissen werden. Diese Rezepte basieren auf bewährten Methoden, bringen aber frischen Wind auf deinen Teller.

1. Cremige Kohlrabi-Suppe

Eine wärmende und sättigende Kohlrabi-Suppe ist ein wahrer Genuss, besonders an kühleren Tagen. Sie ist einfach zuzubereiten und lässt sich nach Belieben variieren.

  • Zutaten: Frisch geernteter Kohlrabi, Kartoffeln für die Cremigkeit, Gemüsebrühe, Zwiebeln, Knoblauch, etwas Sahne oder pflanzliche Alternative, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie).
  • Zubereitung: Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl andünsten. Kohlrabi und Kartoffeln würfeln und hinzufügen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Anschließend fein pürieren. Mit Sahne verfeinern, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Mit frischen Kräutern garnieren.
  • Tipp: Für eine vegane Variante Kokosmilch statt Sahne verwenden. Geröstete Kürbiskerne als Topping geben zusätzliche Textur und Geschmack.

2. Kohlrabi-Gratin mit Käse überbacken

Ein herzhaftes Gratin, das besonders gut als Hauptgericht oder als reichhaltige Beilage zu Fleisch oder Fisch passt. Die leichte Süße des Kohlrabis harmoniert wunderbar mit der Salzigkeit des Käses.

  • Zutaten: Kohlrabi, Sahne, Milch, Reibekäse (z.B. Gruyère, Emmentaler), Muskatnuss, Salz, Pfeffer, etwas Butter für die Form.
  • Zubereitung: Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben hobeln. Eine Auflaufform mit Butter ausfetten. Schichtenweise Kohlrabischeiben, Salz, Pfeffer und Muskatnuss einfüllen. Sahne und Milch mischen, über den Kohlrabi gießen. Mit dem Reibekäse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 30-40 Minuten goldbraun backen.
  • Variation: Füge gekochten Schinken, Speckwürfel oder gebratene Pilze hinzu, um das Gratin noch abwechslungsreicher zu gestalten.

3. Gebratener Kohlrabi mit Speck und Zwiebeln

Eine schnelle und schmackhafte Zubereitung, die den Kohlrabi von seiner rustikalen Seite zeigt. Der rauchige Speck und die süßlichen Zwiebeln ergänzen das Gemüse perfekt.

  • Zutaten: Kohlrabi, Speckwürfel, Zwiebeln, etwas Öl oder Butter, Salz, Pfeffer, gehackte Petersilie zum Garnieren.
  • Zubereitung: Kohlrabi schälen und in mundgerechte Würfel oder Streifen schneiden. Speckwürfel in einer Pfanne knusprig ausbraten, herausnehmen und beiseitelegen. Zwiebeln in dem ausgelassenen Speckfett (bei Bedarf etwas Öl hinzufügen) glasig dünsten. Kohlrabistücke hinzufügen und von allen Seiten goldbraun anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mit den Speckwürfeln und frischer Petersilie bestreuen.
  • Empfehlung: Passt hervorragend zu Kartoffelpüree oder als Beilage zu gebratenem Fleisch.

Innovative Kohlrabi Rezepte für Experimentierfreudige

Wenn du Lust hast, über den Tellerrand hinauszublicken, findest du hier Rezepte, die ungewöhnliche Kombinationen und Zubereitungsarten präsentieren.

1. Kohlrabi-Carpaccio mit Zitronen-Dressing

Eine leichte und erfrischende Vorspeise, die die zarte Konsistenz des rohen Kohlrabis in den Vordergrund stellt. Dieses Gericht ist schnell zubereitet und beeindruckt durch seine feine Aromatik.

  • Zutaten: Frisch geernteter, knackiger Kohlrabi, Olivenöl, frischer Zitronensaft, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer,optional: Pinienkerne, gehobelter Parmesan oder Feta-Käse.
  • Zubereitung: Kohlrabi sehr dünn hobeln oder mit einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden. Auf einem Teller anrichten. Für das Dressing Olivenöl mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermischen. Das Dressing über den Kohlrabi träufeln. Nach Belieben mit gerösteten Pinienkernen und/oder Käse bestreuen.
  • Tipp: Die Kohlrabischeiben können auch kurz in Eiswasser gelegt werden, um ihre Knackigkeit zu intensivieren.

2. Gefüllter Kohlrabi mit Hackfleisch oder Quinoa

Eine vollwertige Mahlzeit, bei der der Kohlrabi als essbare Hülle dient. Ob herzhaft mit Hackfleisch oder vegetarisch mit Quinoa – diese Variante ist immer ein Erfolg.

  • Zutaten: Große Kohlrabi-Knollen, Hackfleisch (Rind, Schwein oder gemischt) oder gekochte Quinoa, Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Tomatenmark, Gewürze (z.B. Paprikapulver, Kreuzkümmel, Majoran), Gemüsebrühe, Petersilie, optional: eine leichte Tomaten-Sahne-Sauce.
  • Zubereitung: Kohlrabi aushöhlen, sodass ein Rand bleibt. Das Innere fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch anbraten, Karottenwürfel und das gehackte Kohlrabi-Innere hinzufügen und mitdünsten. Hackfleisch oder Quinoa unterrühren, Tomatenmark und Gewürze einarbeiten. Die Masse in die ausgehöhlten Kohlrabi füllen. In einem Bräter mit Gemüsebrühe angießen und im Ofen bei ca. 180°C gar schmoren, bis der Kohlrabi weich ist. Mit einer Sauce servieren.
  • Vegetarische Alternative: Statt Hackfleisch kann man auch eine Mischung aus gekochter Quinoa, gebratenen Pilzen, geriebenen Nüssen und Kräutern verwenden.

3. Kohlrabi-Puffer mit Dip

Knusprige Kohlrabi-Puffer sind eine tolle Beilage oder ein leichtes Hauptgericht. Der leicht süßliche Kohlrabi bildet die perfekte Basis für diese herzhaften Bratlinge.

  • Zutaten: Geriebener Kohlrabi (gut ausgedrückt!), Ei, Mehl, etwas Speisestärke, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, frische Kräuter (z.B. Dill, Schnittlauch), Öl zum Braten. Für den Dip: Joghurt oder Quark, Knoblauch, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Kräuter.
  • Zubereitung: Geriebenen Kohlrabi gut ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Mit Ei, Mehl, Speisestärke, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und gehackten Kräutern vermengen. Aus der Masse kleine Puffer formen und in heißem Öl von beiden Seiten goldbraun und knusprig braten. Für den Dip Joghurt oder Quark mit zerdrücktem Knoblauch, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kräutern verrühren.
  • Serviervorschlag: Die Puffer schmecken besonders gut mit einem frischen Kräuterquark oder einem leichten Joghurt-Dip.

Die richtige Wahl des Kohlrabis und seine Lagerung

Um das beste Geschmackserlebnis zu erzielen, ist die Auswahl des richtigen Kohlrabis entscheidend. Frischer Kohlrabi hat eine feste, glatte Schale und feste, knackige Blätter. Die Knolle sollte keine weichen Stellen oder Risse aufweisen.

  • Auswahlkriterien:
    • Kleine bis mittelgroße Knollen sind oft zarter im Geschmack und weniger faserig.
    • Die Blätter sollten frisch und grün aussehen, ein Zeichen für Frische.
    • Schale sollte glatt und frei von Spuren sein.
  • Lagerung:
    • Kohlrabi hält sich im Kühlschrank für einige Wochen. Am besten in ein feuchtes Küchentuch einschlagen oder in einer Plastiktüte im Gemüsefach aufbewahren.
    • Die Blätter sollten vor der Lagerung entfernt werden, da sie der Knolle Feuchtigkeit entziehen. Man kann die Blätter aber auch separat für Suppen oder Smoothies verwenden.

Häufig gestellte Fragen zu Kohlrabi Rezepten

Was ist das Besondere an Kohlrabi?

Kohlrabi zeichnet sich durch seinen milden, leicht süßlichen und nussigen Geschmack aus, der ihn von anderen Kohlarten unterscheidet. Seine knackige Textur macht ihn vielseitig einsetzbar, sowohl roh als auch gegart. Zudem ist er reich an Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen und hat nur wenige Kalorien, was ihn zu einem gesunden Bestandteil jeder Ernährung macht.

Kann man Kohlrabi auch roh essen?

Ja, Kohlrabi lässt sich hervorragend roh genießen. Dünn geschnitten oder geraspelt ist er eine wunderbare Zutat für Salate, wie zum Beispiel ein Kohlrabi-Carpaccio, oder einfach als knackiger Snack. Das rohe Gemüse behält dabei seine Frische und die meisten seiner wertvollen Nährstoffe.

Wie wird Kohlrabi am besten geschält?

Kohlrabi wird am besten mit einem scharfen Messer geschält. Zuerst die oberen und unteren Enden abschneiden. Anschließend die harte äußere Schale rundherum vom oberen Ende nach unten hin abschneiden, bis das zarte Innere zum Vorschein kommt. Bei größeren Knollen muss man eventuell etwas tiefer schälen, um die holzigen Fasern zu entfernen.

Welche Blätter von Kohlrabi kann man verwenden?

Die jungen, zarten Blätter von Kohlrabi sind essbar und haben einen milden Kohlgeschmack. Sie können wie Spinat oder Mangold verwendet werden – gedünstet, in Suppen, Eintöpfen oder als Zutat in Smoothies. Die äußeren, gröberen Blätter eignen sich eher für die Zubereitung von Brühen.

Wie lange muss Kohlrabi kochen?

Die Kochzeit von Kohlrabi hängt von der Größe der Stücke und der Zubereitungsart ab. Gewürfelter Kohlrabi zum Dünsten oder für Suppen benötigt in der Regel 15-25 Minuten, bis er bissfest ist. Größere Stücke oder ein ganz geschmorter Kohlrabi können entsprechend länger dauern. Um sicherzugehen, steche mit einer Gabel oder einem Messer in ein Stück – ist es leicht durchsteckbar, ist der Kohlrabi gar.

Welche Gewürze passen gut zu Kohlrabi?

Kohlrabi verträgt eine Vielzahl von Gewürzen. Klassiker sind Salz, Pfeffer und Muskatnuss, die seine natürliche Süße unterstreichen. Aber auch Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Dill und Majoran passen hervorragend. Für eine kräftigere Note eignen sich auch Paprikapulver, Kümmel, etwas Knoblauch oder eine Prise Chili. Experimentierfreudige können auch mit Currypulver oder Ingwer arbeiten.

Gibt es bestimmte Sorten von Kohlrabi, die sich besser für bestimmte Rezepte eignen?

Grundsätzlich sind die meisten Kohlrabisorten sehr vielseitig. Hellgrüne Kohlrabis sind meist die gängigste Sorte und eignen sich für alle Zubereitungsarten. Es gibt auch rötliche Sorten, die geschmacklich ähnlich sind. Kleinere Exemplare sind oft zarter und daher besonders gut für Rohkostsalate oder Carpaccio geeignet, während größere Knollen sich gut zum Füllen oder Gratinieren eignen.

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